FREDMANS LIED N:o 35
[1] Vater Noah, Vater Noah
War ein Ehrenmann,
Denn an jedem Festtag,
Wenn die Arche festlag,
pflanzt' er Wein an, pflanzt' er Wein an,
ja, der Mann ging ran![2] Noah pullte, Noah pullte
Rüber zum Depot,
Schleppte Flaschenmassen,
Um den Wein zu fassen,
Den er brauchte, den er brauchte
Für den neuen Zoo.[3] Oh, er schätzte, oh, er schätzte
Menschen richtig ein:
Durstig wie die Fische
Vor und nach dem Tische!
Darum pflanzte, darum pflanzte
Er auch besten Wein.[4] Mutter Noah, Mutter Noah,
War 'ne Ehrenfrau.
Sie ließ ihn nie trocken.
Könnt ich solch Weib locken,
Es gäb Hochzeit, es gäb Hochzeit,
Ich wär ständig blau![5] Vater Noah, Vater Noah
Süffelte und soff
Wein aus besten Beeren.
Sie ließ ihn gewähren.
Noch ein Gläschen, noch ein Gläschen
Von dem edlen Stoff![6] Und der Noah, und der Noah
Lutschte sich den Bart.
Wein lief von den Wangen,
Den galt es zu fangen,
Darum war er, darum war er
Auch so stark behaart.[7] Es war lustig, es war lustig
Auf der grünen Welt.
Man konnt sich mit besten
Traubensäften mästen,
Brauchte dazu, brauchte dazu
Nicht mal bares Geld.[8] Kein Gelage, kein Gelage
Fiel zu der Zeit schwer.
Es gab keine Lehren,
And're zu bekehren.
Keine Frage, keine Frage,
So lebt sich's nicht mehr!
Übersetzung: Hein Hoop